Hobbymannschaft

Da der TuS ein Verein mit einer ausgeprägten sozialen Verantwortung ist, hat er bereits 1994 eine Auffangstation für all die fußballerischen Problemfälle gegründet, die in normalen Mannschaften aus verschiedenen Gründen zum Teil nicht tragbar wären.
Zum einen befinden sich in dieser Freizeitmannschaft einige ältere Herrschaften, die in jüngeren Jahren nicht in einer Vereinsmannschaft, höchstens mal auf der grünen Wiese, gespielt haben, jedoch von ihren im Verein spielenden Kindern zum Kicken animiert wurden.
Diese Spieler genügen ihren hohen Ansprüchen nie, hoffen aber immer , irgendwann einmal doch noch besser zu werden. Hoffentlich schaffen sie es bis zur AltersgrenzeWeiterhin verfügt dieser Stoßtrupp der besonderen Sportlichkeit über abgehalfterte Vereinsspieler, deren fußballerische Qualität durchaus noch für Ligaspiele ausreichen könnte, denen jedoch der regelmäßige Spielbetrieb am Wochenende von den Ehefrauen mit Verweis auf angebliche familiäre Verpflichtungen verwehrt wird.
In den letzten Jahren hat ein gewisser Zulauf jüngerer Spieler der Vergreisung der Mannschaft entgegen gewirkt. Bei diesen Spielern handelt es sich entweder um sensible Naturen, die in unseren Seniorenmannschaften nicht mitmischen wollen, oder es sind einzelne, die zusätzlich auch dort aktiv sind, ohne dass man sagen kann, sie hätten den Hals schon voll.
Es ist klar, dass diese interessante Mischung auch auf Spieler der Ligamannschaften des Vereins anziehend wirkt, so dass sich mittwochs abends um 20.00 Uhr gelegentlich noch Gäste einfinden. Ebenso selbstverständlich ist, dass der Mannschaft dieser eine Termin in der Woche zur Aufrechterhaltung ihrer Leistungsfähigkeit völlig ausreicht. Die besondere Sozialstruktur dieser Gruppe bewirkt eine ausgeprägte Harmonie auch während des Spiels, so dass man höchstens mal wegen des eigenen Torschusses in einen der anliegenden Gärten „Scheiße!“ schreit.